Der Kakaobaum (lateinisch: Theobroma – „Speise der Götter“) gilt seit Jahrtausenden als geschätzte Kultur- und Heilpflanze. Bereits die Azteken, Maya und Olmeken verehrten ihn und nutzten Kakao in rituellen, medizinischen und gesellschaftlichen Kontexten. Die Kakaopflanze galt als äußerst wertvoll – so wurden die Kakaobohnen sogar als Zahlungsmittel genutzt und als „schwarzes Gold“ bezeichnet.
Mit den Entdeckungsreisen gelangte Kakao im 16. Jahrhundert von den tropischen Regionen Lateinamerikas nach Europa. Was einst in zeremoniellen und kulturellen Kontexten genutzt wurde, entwickelte sich dort zunächst zu einem kostbaren Getränk der wohlhabenden Gesellschaft. Auch Klöster und Gelehrte entdeckten Kakao für sich – als nährendes Getränk während Fastenzeiten und später als geschätzte Arznei. So fand Kakao schließlich auch seinen Weg nach Deutschland.
Mit der Industrialisierung wandelte sich Kakao zunehmend zu einem stark verarbeiteten Konsumprodukt – häufig ergänzt durch Zucker, Milchpulver und weitere Zusätze. Dabei geriet vielerorts in Vergessenheit, wie ursprünglich Kakao einst verwendet wurde.
Der immergrüne Stammesblütler (Kauliflorie) findet seine ursprüngliche Heimat in den tropischen Regenwäldern Lateinamerikas, nach heutigem Forschungsstand im Gebiet des oberen Amazonas. Heutzutage erstreckt er sich geographisch betrachtet in 20° nördlicher und südlicher Breite vom Äquator ausgehend. In diesen Gegenden herrscht ein tropisches Klima, welches für den Kakaobaum essentiell ist. Um zu wachsen, ist er zudem auf geringe Temperaturschwankungen angewiesen und benötigt einerseits Helligkeit und andererseits Schatten. Diesen erhält er im Schutze sogenannter Schattenbäume, wie beispielsweise Bananenbäume, Palmen, Teak- oder Mahagonibäume. Der Kakaobaum wächst meist im Tiefland, je nach Region auch in höheren Lagen.
Auch, wenn der Kakao und die edelsten und ursprünglichsten Kakaosorten, wie Criollo, ihren Ursprung in Lateinamerika haben, kommen die meisten importierten Kakaobohnen heutzutage aus den westafrikanischen Ländern wie Elfenbeinküste und Ghana.
Heute erleben wir zunehmend eine Rückverbindung mit der Natur und uns selbst. Kakao kehrt wieder stärker in unser Bewusstsein zurück – nicht nur als Lebensmittel, sondern auch als Ritual, Genussmoment und bewusste Erfahrung.
Genau an diese ursprüngliche Tradition knüpfen wir an. Unser Rohkakao stammt aus den Regenwäldern Südamerikas – der Heimat des Kakaos – und wird dort von den einheimischen Bauern und Gemeinschaften mit großer Sorgfalt angebaut, geerntet und verarbeitet, um seine natürlichen Eigenschaften und seinen vollen Geschmack zu bewahren.
Erfahre Hier mehr über Ritualkakao und seine Wirkung.
OM NAMO NARAYANAYA